5 Möglichkeiten zur Optimierung Ihrer Auftragsabwicklung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie

von | Feb 23, 2026 | Order Fulfillment

In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie können schon kleine Verbesserungen bei der Auftragsabwicklung erhebliche Auswirkungen auf Kosten, Abfallaufkommen und Kundenzufriedenheit haben. Durch die Entwicklung intelligenterer Prozesse und eine bessere Nutzung von Daten können Hersteller ihre Lieferkette Schritt für Schritt verbessern. Im Folgenden stellen wir fünf praktische Möglichkeiten zur strukturellen Optimierung der Auftragsabwicklung vor.

1. Arbeiten Sie mit Echtzeit-Bestandsmanagement

Echtzeit-Bestandsinformationen bilden die Grundlage für eine effiziente Auftragsabwicklung. Ohne aktuelle Einblicke ist es praktisch unmöglich, die richtigen Entscheidungen über Produktion, Auftragspriorisierung und Vertrieb zu treffen. Wenn Bestandsdaten erst nachträglich verfügbar sind, laufen Hersteller Gefahr:

  • Überproduktion,
  • Lieferengpässe,
  • Unnötiger Verlust von Produkten mit kurzer Haltbarkeit.

Durch die Arbeit mit Echtzeit-Bestandsmanagement können Teams schneller reagieren, besser planen und Produkte mit kurzer Haltbarkeitsdauer priorisieren. Dies führt zu weniger Verschwendung und einer höheren Lieferzuverlässigkeit für die Kunden.

2. Automatisieren Sie die Auftragsabwicklung

Die manuelle Auftragsabwicklung ist nicht nur zeitaufwändig, sondern auch fehleranfällig. Insbesondere bei hohem Auftragsvolumen oder in Spitzenzeiten können kleine Fehler schwerwiegende Folgen haben, wie z. B. falsche Lieferungen oder verspätete Sendungen. Die Automatisierung der Auftragsabwicklung gewährleistet:

  • Schnellere Auftragsabwicklung,
  • Weniger menschliche Fehler,
  • Bessere Skalierbarkeit bei Wachstum.

Durch die digitale Bearbeitung von Bestellungen und deren direkte Verknüpfung mit Bestands- und Lieferdaten schaffen Sie einen optimierten Prozess, der widerstandsfähiger gegenüber Nachfrageschwankungen ist.

3. Lieferplanung optimieren

Eine effiziente Lieferplanung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung der Produktfrische. Lange oder ineffiziente Routen erhöhen nicht nur die Transportkosten, sondern verkürzen auch die verbleibende Haltbarkeit der Produkte. Mithilfe von Daten können Hersteller:

  • Lieferrouten optimieren,
  • Lieferzeiten besser auf Produktion und Lagerbestände abstimmen,
  • Engpässe in der Distribution frühzeitig erkennen.

Dies führt zu schnelleren Durchlaufzeiten und einer zuverlässigeren Belieferung von Einzelhändlern und Vertriebspartnern.

4. Rückverfolgbarkeit und Compliance sicherstellen

In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist Rückverfolgbarkeit keine Option, sondern eine Verpflichtung. Chargennummern, Liefertermine und Produktinformationen müssen sowohl für interne Kontrollen als auch für externe Audits jederzeit verfügbar sein. Wenn diese Informationen manuell nachverfolgt werden, ist dies sehr zeitaufwendig und erhöht das Fehlerrisiko. Indem sie die Rückverfolgbarkeit in den Fulfillment-Prozess integrieren, können Hersteller:

1. schneller auf Qualitätsprobleme oder Rückrufe reagieren,
2. Audits effizienter durchführen,
3. das Vertrauen von Einzelhändlern und Aufsichtsbehörden stärken.

5. Kontinuierlich messen und verbessern

Die Optimierung der Auftragsabwicklung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Durch die strukturelle Messung der Leistung erhalten Unternehmen Einblicke, wo Verbesserungen vorgenommen werden können. Wichtige zu überwachende KPIs sind unter anderem:

  • Lieferzeit
  • OTIF (On Time In Full)
  • Lagerumschlag
  • Abfall und Abschreibungen

Durch die regelmäßige Analyse dieser KPIs können Teams gezielte Anpassungen vornehmen und ihren Auftragsabwicklungsprozess Schritt für Schritt verbessern.

Fazit

Die Optimierung der Auftragsabwicklung muss kein groß angelegtes oder riskantes Unterfangen sein. Durch schrittweise Maßnahmen zur Verbesserung der Transparenz, Automatisierung und datengestützten Entscheidungsfindung können Lebensmittel- und Getränkehersteller ihre Lieferketten effizienter, zuverlässiger und zukunftssicherer gestalten.

Erfahren Sie, wie SPS Commerce Ihnen bei der Optimierung der Auftragsabwicklung in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie helfen kann.

Majke Zoethout
SPS Commerce
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